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Turinela Leccino Olivenöl – sortenrein aus Istrien, 500 ml

Sortenrein: nur Leccino-Früchte aus einem Gut, keine Mischung mehrerer Sorten oder Länder
Fruchtig und ausgewogen: die zugänglichste Sorte im Sortiment, mit charakteristischem Smaragdgrün
Mehrfach ausgezeichnetes Olivenöl: Platin Auszeichnung an der Berliner GOOA & Gold Auszeichnung am Zagreb Olive Oil Festival
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Sortenkunde

Was ist ein sortenreines Olivenöl?

Sortenrein — auch monovarietal genannt — bedeutet, dass das Öl aus einer einzigen Olivensorte gewonnen wird. Das ist eher die Ausnahme. Die meisten Öle im Handel sind Verschnitte, oft aus mehreren Sorten und nicht selten aus mehreren Ländern, weil sich so ein über die Jahre gleichbleibender Geschmack erzeugen lässt.

Ein sortenreines Öl macht das Gegenteil: es zeigt, was eine Sorte an einem bestimmten Ort in einem bestimmten Jahr hervorbringt, mit allen Schwankungen. Leccino stammt ursprünglich aus der Toskana und gilt als robuste, frostverträgliche Sorte. In Istrien, auf der eisenhaltigen roten Erde, entwickelt sie ein deutlich fruchtigeres Profil und eine mildere Schärfe als am Ursprungsort. Derselbe Baum, ein anderes Öl.

Vergleich: Unsere Produkte und Standard Präparate
Leccino Olivenöl – sortenrein aus Istrien, 500 ml
Günstiges Olivenöl aus dem Regal
Herkunft:
Ein Familienbetrieb, eine Lage in Istrien
«Mischung von Olivenölen aus der EU»: mehrere Länder, keine Lage, kein Charakter
Sorten:
Sortenrein Leccino
Nicht angegeben
Erntejahr:
2025, auf dem Etikett
Keine Angabe (die Angabe ist freiwillig)
Säuregehalt:
0,09 %, geprüft
Grenzwert 0,80 %, tatsächlicher Wert nicht veröffentlicht
Peroxidzahl:
3,1, geprüft
Grenzwert 20,0, tatsächlicher Wert nicht veröffentlicht
Gewinnung:
Kalt extrahiert, unter 27 °C
Angabe fehlt in der Regel

Wissenswertes zu Leccino Olivenöl – sortenrein aus Istrien, 500 ml

Über das Produkt

Eine italienische Sorte auf istrischem Boden

Leccino ist eine der verbreitetsten Olivensorten Italiens und wurde in Istrien schon lange vor der heutigen Grenzziehung angebaut. Die Halbinsel gehörte über Jahrhunderte zum venezianischen Einflussgebiet, und die Sorten wanderten mit. Was sich verändert hat, ist nicht der Baum, sondern der Standort: terra rossa, eine eisenhaltige rote Erde über Kalkstein, dazu die nördlichste Olivenlage der Adria mit kühleren Nächten als in Mittelitalien. Aus derselben Sorte entsteht dadurch ein Öl mit mehr Frucht und weniger Bitterkeit.

Was die Farbe bedeutet (und was nicht)

Leccino-Öl ist auffällig grün. Das liegt am Chlorophyllgehalt der Früchte zum Erntezeitpunkt. Wichtig ist dabei: die Farbe sagt nichts über die Qualität aus. In der offiziellen sensorischen Prüfung wird Olivenöl aus blauen Gläsern verkostet, damit die Farbe die Bewertung nicht beeinflusst. Grün ist ein Merkmal, kein Gütesiegel: schön anzusehen, aber kein Argument.

Häufige Fragen (FAQ)

Was ist sortenreines Olivenöl?

Ein Öl aus einer einzigen Olivensorte, auch monovarietal genannt. Die meisten Öle im Handel sind dagegen Verschnitte aus mehreren Sorten und oft mehreren Ländern. Ein sortenreines Öl zeigt den Charakter einer Sorte an einem Ort, mit den natürlichen Schwankungen von Jahr zu Jahr.

Wie schmeckt Leccino Olivenöl?

Deutlich fruchtig, mit ausgewogener Schärfe und einer nur leichten Bitternote. Es ist milder als sortenreine Öle aus Buža und milder als unsere Multicultivar-Mischung, ohne flach zu sein.

Welches Olivenöl ist gut für Salat?

Ein fruchtiges, nicht zu bitteres Öl, weil es die übrigen Zutaten nicht überdeckt. Das Leccino ist dafür unter unseren vier Ölen die naheliegende Wahl; die kräftigeren Sorten passen besser zu Hülsenfrüchten, Grillgemüse und Fleisch.

Warum ist dieses Olivenöl so grün?

Wegen des Chlorophylls in den Früchten zum Erntezeitpunkt. Die Farbe sagt nichts über die Qualität. In der offiziellen Verkostung werden dunkelblaue Gläser verwendet, damit die Farbe das Urteil nicht beeinflusst.

Woher stammt die Sorte Leccino?

Ursprünglich aus Italien. In Istrien wird sie seit Jahrhunderten angebaut und entwickelt auf der roten, eisenhaltigen Erde ein fruchtigeres Profil als in ihrer Herkunftsregion.

Was bedeutet der Säuregehalt bei Olivenöl?

Er misst den Anteil freier Fettsäuren und zeigt, wie sorgfältig geerntet und wie schnell gepresst wurde. Für natives Olivenöl extra sind bis zu 0,80 % erlaubt. Dieses Öl liegt bei 0,09 % — rund achtmal unter dem Grenzwert.

Was ist die Peroxidzahl?

Sie zeigt, wie weit die Oxidation fortgeschritten ist. Erlaubt sind bis 20,0 mEq O₂/kg, dieses Öl liegt bei 3,1. Niedrige Werte deuten auf frische, schonende Verarbeitung hin.

Ist das Öl kalt extrahiert?

Ja. Die Bezeichnung ist gesetzlich definiert und nur zulässig, wenn das Öl bei unter 27 °C durch Zentrifugation oder Perkolation gewonnen wird — ohne Wärmezufuhr, die Aromen verändern würde.

In welchen Grössen ist das Öl erhältlich?

Ausschliesslich in der 500-Millilitre-Flasche.

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